Die Provinz Overijssel ist zweifellos ein eigenwilliges Stück Niederlande

Es überrascht jedoch auch durch seine Vielseitigkeit als Fahrgebiet. Der nordwestliche Teil von Overijssel gilt als ein idyllisches Fleckchen Erde das man vorzugsweise vom Wasser aus erleben sollte. Es ist auch die Domäne von Purpurreiher, Kormoran und Otter. Mit 129 km Länge ist die Overijssel-Route Garant für eine Woche Fahrspaß. Durch die zentrale Lage in den Niederlanden schließt diese Route überdies ideal auf die Fahrgebiete von Friesland, den Randmeren (Randseen) und dem IJsselmeer an. Overijssel verfügt über prächtigeFahrwege die durch wasserreiche Naturgebiete wie etwa die Weerribben führen. Vergessendarf man Giethoorn ebenfalls nicht, das auch Venedig des Nordens genannt wird. Über die nBeulakerwijde können Sie zudem Kurs auf die ehemaligen Zuiderseeorte Blokzijl, Vollenhove und Zwartsluis setzen. Von hier aus können Sie via die Randmeren (Randseen) auch andere alte Fischerstädtchen wie etwa Elburg besuchen.

Die Turfroute (Torfroute) ist eine wunderschöne Fahrroute
durch die Provinzen Friesland, Drenthe und Overijssel.

Dieses Gebiet ist von schönen und ruhigen Fahrwegen geprägt. Sie unterscheiden sich im Charakter erheblich vom Friesischen Seengebiet. Die Fahrrouten, mit vielen Brücken und zahlreichen Schleusen versehen, führen durch eine natürliche Umgebung mit prächtigen Wander- und Fahrradwegen.

Entlang der verschiedenen Routen gibt es interessante Dörfer und viele kleine und große Sehenswürdigkeiten. Die Turfroute ist aus drei Richtungen zugänglich: Im Nordwesten (Oldeboorn), im Südwesten (Mildam) und im Osten (Damschleuse bei Appelscha). Geöffnet sind diese romantischen Fahrwege alljährlich vom 16. Mai bis 15. September. Die Brücken und Schleusen werden in dieser Periode von 09.00 h bis 12.00 h und von 13.00 h bis 17.00 h bedient. Keine Bedienung erfolgt an Sonn- und Feiertagen, ausgenommen die Monate Juli und August.

Bei der Einfahrt in die Turfroute können Sie für € 15,00 eine Vignette kaufen. Damit sind alle Brücken- und Schleusengelder sowie Liegeplatzgebühren an der gesamten Strecke abgedeckt. (Ausnahmen: Brücken mit Selbstbedienung und der Jachthafen in Olderberkoop). Wenn Sie die Turfroute verlassen verliert die Vignette ihre Gültigkeit. Für die Turfroute gelten die folgenden maximalen Abmessungen: Länge 28 m, Breite 5 m und Tiefgang 1,10 m. Die maximale Durchfahrtshöhe beträgt normalerweise 3,70 m, während diese bei der Eisenbahnbrücke bei Heerenveen nur 3,25 m beträgt. Die Route über Tsjonger und/oder Linde in Richtung Kuinre hat eine Brücke mit einer Durchfahrtshöhe von nur 2,60 m. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 6 km/h.

Groningen bemüht sich um als weitere Wassersport-Provinz anerkannt zu werden.

Schon heute bietet die Provinz viele Möglichkeiten für Wassersportler. Zahlreiche Seen wie beispielsweise das Schildmeer, das Zuidlaardermeer oder das Lauwersmeer sind wahre Paradiese für Freizeitkapitäne. Die Provinz Groningen kennt auch immer mehr Fahrwege die auf die Hauptwasserstraßen anschließen. Sie können diese Provinz via diverse Kanäle erreichen. Mit stehendem Mast ist dies nur über die sogenannte “Stehende Mastroute“ möglich, einer Route die vor allem durch Segler benutzt wird, um über Leeuwarden und das Lauwersmeer nach Groningen zu gelangen. Im Norden der Niederlande, auf der Grenze zwischen den Provinzen Friesland und Groningen, liegt der Nationalpark Lauwersmeer. Früher hatte die See freies Spiel und es gab eine offene Verbindung zum Watt. Aus Angst vor Überschwemmungen wurde 1969 ein Damm gebaut. Diese Maßnahme ließ bei vielen Naturliebhabern kaum Freude aufkommen. Glücklicherweise zeigte sich schon bald, dass sich eine prächtige neue Landschaft entwickelte. Die Natur im Lauwersmeergebiet ist so phantastisch, dass das Gebiet zum Nationalpark ausgerufen wurde. In der Weite der Landschaft kann man viel erleben und entdecken. Seltene Blumen und Pflanzen, viele Vogelarten und eine herrliche Fauna und Flora prägen dieses Gebiet nun besonders und auch Naturliebhaber kommen wieder voll und ganz auf ihre Rechnung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Nationalpark
Lauwersmeer zu entdecken: Auf dem Fahrrad, als Wanderer oder mit dem Boot.
Rund um das Lauwersmeer gibt es zahlreiche gute Übernachtungsmöglichkeiten.